Glaubenssätze
Ich bin „in einem bestimmten Glauben erzogen“ worden.
Es ist richtig und gut, wenn ich gut in der Schule bin, eine vernünftige und solide Ausbildung mache und etwas Anständiges lerne, um versorgt zu sein.
Jetzt wo ich das aufschreibe merke ich, wie furchtbar dieser Glaubenssatz eigentlich ist. Es fühlt sich an, als wäre ich im tiefsten Mittelalter ohne Rechte als Frau und ohne die Möglichkeit, meine rosaroten „Barbie & Ken“ – Träume zu leben.
Und wie sich dabei meine ganzen Eingeweide zusammen ziehen!
Woher stammt das eigentlich? Ganz einfach und ohne Wertung: aus einer anderen Generation. Eine Generation, in der Sicherheit und Schutz noch ihre Berechtigung hatten.
In der Frauen zwar schon selbstständig sein sollten, aber bitte nicht zu sehr. Vielleicht doch besser 30:70, also 30% arbeiten und 70% Familie versorgen, Kinder großziehen, kochen, waschen, putzen. Eine Generation, die noch in Angst vor dem Unbekannten (in der Welt) großgeworden ist. In der Abhängigkeit einen anderen Stellenwert hatte.
Ich bin diesem Ruf gefolgt. Doch ich wusste von Anfang an ganz tief in mir, dass es falsch ist. Aber es ist auch bequem. Deshalb passte ich hübsch auf in der Schule. Ich legte wie frisch geputztes Tafelsilber sauber-glänzende Abschlüsse hin, in dem ich zwei duale Ausbildungen absolvierte.
Wieso etwas aus sich machen.
Ich war zu faul für ein Studium. Oder sagen wir mal: aufgrund dessen, dass ich nie wirklich wusste, was ich wollte und was in mir steckt, wusste ich auch nicht, was ich studieren sollte.
Mit meinen Anfang 20 war es unüblich, Zeit im Ausland zu verbringen. Das trauten sich damals nicht Viele zu. Und ich gehörte dazu.
Jetzt könnte ich sagen: das Übel lag in meiner Kindheit. Und ja, es stimmt.
Ich habe in meiner Kindheit Erfahrungen gemacht, die ich keinem Kind wünsche. Diese Erfahrungen waren erniedrigend, entmutigend, klein haltend, verstörend, belastend, einfach böse.
Viele Erfahrungen aus unserer Kindheit verschwinden nicht einfach, nur weil wir älter werden.
Besonders die schmerzhaften Momente setzen sich oft tief in uns fest. Sie werden zu inneren Mustern, die im Hintergrund weiterlaufen. Und je nachdem, welches Gefühl damals damit verbunden war (Angst, Scham, Unsicherheit, Ablehnung) beeinflusst, wie wir denken, handeln und die Welt um uns herum wahrnehmen.
Diese alten Eindrücke formen unsere Überzeugungen darüber, wer wir sind und was wir verdienen. Und manchmal merkte ich erst viel später, dass ich noch immer nach Regeln lebe, die aus einer Zeit stammen, in der ich kaum eine Wahl hatte.
Glaubenssätze waren Teil meines Lebens. Was also war der Auslöser dafür, von diesem beruflichen Weg abzuweichen? Wieso wollte ich irgendwann diesem gradlinigen, frisch geputzten, rot-braun vor-gepflasterten Weg nicht mehr folgen? Weshalb hatte das auch zum Teil gravierende Auswirkungen auf mein ganzes Leben?
Wie es sich anfühlte.
Also, einmal sicherlich, weil ich auch schöne Kindheitserlebnisse hatte. Das habe ich Dir in dem Blogartikel: Richtig oder Falsch aufgeschrieben.
Doch es glich auch einem inneren Ruf. Einem Gefühl, das langsam, wie eine leise-zischelnde chamäleon-farbene Schlange durch mich hindurch floss.
Es verpasste mir einen Schauer. Und sammelte sich in mir. Es fand nach und nach mehr Gehör.
Das Zischen wurde lauter wie eine Dampflok, die plötzlich Volldampf gibt. Der Schmerz des Alten, der wie eine gemusterte und kuschelige Decke warm auf mir lag, rief weiter nach mir. Warum? Wieso Veränderung? Lass‘ nicht zu, dass es sich immer weiter ausbreitet.
Doch dann meldet sich wieder dieses untrügliche Bauchgefühl und spricht:
Hier stimmt doch irgendetwas nicht mehr!
Ein Gedanke, dass es sein könnte, dass ich irgendwann in einer ungewissen Zukunft einen Job hätte, der mich erfüllt, strahlen lässt, sich warm anfühlt, erfüllt, zufrieden, motivierend und beseelt, ließ mich meine Situation überdenken.
Ich muss dazu sagen, dass auch andere Ereignisse in meinem Leben, vor gut 16 Jahren, dazu beitrugen, dass ich psychologische Hilfe in Anspruch nahm. Das war gut und richtig und es ist nicht zu negieren. In den Jahren danach habe ich andere Wegbegleiter*innen, Unterstützer*innen bzw. Menschen im Besonderen gefunden, die mit mir gemeinsam weitergegangen sind. Das ist nicht nur wichtig, sondern unerlässlich.
Dahingehend sammelte ich außerordentlich viele persönliche Erfahrungen, was das Coaching oder die Beratung ansich betrifft. Über viele Jahre hinweg, auch wenn ich natürlich auf der anderen Seite saß, häufte sich mein Wissen um unsere menschliche Psyche, zwischenmenschliche Kommunikation, Achtsamkeit, Neuorientierung, Identität, Werte und Beziehungen.
All das hinterfragte ich für mich auf intensive Weise. Solche inneren erdbeben-gleichen Umbrüche können durch Traumata oder starke Persönlichkeitsveränderungen ausgelöst werden.
Ich weiß, wovon ich spreche.
Denn ich beobachte mich selbst mit Tiefe. Ich erkenne Muster, benenne Gefühle, analysiere Situationen und zwar nicht, um zu verurteilen, sondern um mich und Andere zu verstehen. In Tiefe eben. Um Ehrlichkeit zu leben und ein respektvolles Miteinander. Nicht alles lässt sich immer verstehen. Es gibt immer Fragen, die unbeantwortet bleiben. Und ich weiß, dass ich das akzeptieren muss.
Reflektiert habe ich mein Tun schon als Teenager. Ich wusste nicht, dass das was ich tue, Selbstreflexion ist. Doch ich habe mich und mein Verhalten hinterfragt. Immer wieder. Ich habe versucht zu verstehen, wieso Menschen sich in bestimmter Weise verhalten. Wieso Menschen immer das Gleiche tun, obwohl sich dadurch nichts zum Besseren verändert.
Ich habe immer versucht, Jeden und alles in meiner unmittelbaren Umgebung zu erfassen. Ganz nach Art von Sherlock Holmes. Ich habe mich oft gefragt, wieso ich immer in die gleichen Fallen tapse. Zum Beispiel was die Liebe betrifft.
Es hat Jahre, sogar Jahrzehnte gebraucht, in denen ich reflektiert, gelernt, mich ausprobiert, mich weitergebildet, in mein Wissen investiert und mich dadurch weiter entwickelt habe. Und dann ganz plötzlich kommst Du an einen Punkt in Deinem Leben, an dem kannst Du gar nicht mehr anders. Die Reflektion ist Bestandteil Deines Seins. Du erlebst eine innere Veränderung, die all das sprengt wie ein Dynamitlager, was Du niemals für möglich gehalten hast.
Der Mensch ist dazu fähig, innere Veränderungen durchzumachen.
Erwachsene Menschen können durch tiefe seelische Umbrüche in Verhaltensweisen zurückfallen, die der späten Kindheit und jungen Erwachsenenzeit entspricht. Du orientierst Dich innerlich neu. Das ist kein Rückschritt. Ähnlich wie in der Pubertät werden Identität, Werte und Beziehungen intensiv hinterfragt.
In dieser Phase wird die Psyche reorganisiert.
Das heißt, Du durchläufst eine neue seelische Weiterentwicklung. Diese Zeit kann vollstopft sein wie ein schlecht gepackter Urlaubskoffer mit intensiven emotionalen Schwankungen und Verwirrtheit.
Doch diesen Schritt zu gehen, hat gedauert. Dieser Schritt war geprägt von tiefen Existenzängsten, Unsicherheiten, Angst vor dauerhaftem Jobverlust, Gesichtsverlust.
Worauf wir uns zunächst konzentrieren, sind unsere Ängste.
Ängste haben eine enorme Wirkkraft. Sie halten uns davon ab, neue Wege zu bestreiten. Einmal etwas anderes auszuprobieren. Sie führen dazu, dass wir jeden Tag (im schlimmsten Fall) das Gleiche tun. Bis zu unserem natürlichen Ende.
Was mir geholfen hat.
Worauf wir uns konzentrieren sollten, sind unsere persönlichen Ziele und Aufgaben und nicht auf die negativen Erfahrungen. Und vor allem nicht auf unsere Ängste. Ja, ich kenne diese Ängste. Ich bin im Laufe meines Lebens oft und beinahe gestorben vor Angst, weil ich dachte, ich verliere Menschen und bin allein. Oder weil ich dachte, ich verliere meine Job und schlafe bald unter einer Brücke (wenn nicht schon besetzt.). Oder weil ich mehr Zeit mit Bedenkenträger*innen und Neidern verbracht habe, als mir selbst zu vertrauen.
Die Ängste sind da und sie bleiben auch. Doch wenn ich mich auf meine Ziele und Aufgaben konzentriere, dann werden sie kleiner. Ihr Ruf ist nicht mehr so laut im tiefgrünen Dschungel meiner negativen Erfahrungen.
Am Ende stehen nicht die negativen Erfahrungen, sondern das was uns Positives erwartet. Und bitte glaube mir: es gibt so unglaublich viele positive Erfahrungen und manchmal geschieht auch ein kleines Wunder.
Was mir half war, meine Ängste und Unsicherheiten mit Menschen zu teilen, die mich berieten und begleiteten und es dabei gut mit mir meinten. Die mich coachten und mir gut zuredeten. Und mir konkrete Fragen stellten: Was ist das Schlimmste, was Dir passieren kann? Was ist der Worst-Case? Und wenn Du den gefunden hast, wie wahrscheinlich ist es, dass das Schlimmste wirklich eintritt?
Meine schlimmste Vorstellung war es, dass ich alles verliere und mich gleich dazu.
All das öffnete mich innerlich.
Durch viele Gespräche und einer bewussten Klarheit wie ein strahlender Bergsee nach einem Gewitter wusste ich irgendwann, dass dies mehr als unwahrscheinlich war. Ich finde immer einen Job, verliere nicht mein Gesicht und genauso wenig meine Wohnung. Und ich selbst habe mich durch diese ganzen Erfahrungen sogar selbst gefunden. Mit jeder Erfahrung, die ich durchlebt habe, bin ich mir selbst mehr und mehr näher gekommen.
Die meisten Menschen bestätigen mir wie mutig und bewundernswert mein Verhalten ist.
Und sie wünschten mir alles Gute, diesen meinen neuen Lebensweg einzuschlagen.
Was habe ich konkret getan?
Ich lerne bis heute ohne Unterlass. Ich lerne, jede Aufgaben zu lösen. Auch und gerade wenn sie richtig schwerfällt und weh tut.
Niemand hat mich je speziell gefördert oder befördert.
Anstatt dessen sauge ich unzählige private wie auch berufliche Fort- und Weiterbildungen in mir auf.
Ich nahm in meinen Jobs auch Tätigkeiten wahr, die nicht klassisch zu meinem Aufgabengebiet gehörten. Weil sie mich forderten. Und ich merkte, dass ich dadurch mein Fokus erweiterte. Mein Wissen erweiterte sich und ich begriff mehr und mehr die Zusammenhänge menschlichen Verhaltens und fachlichen Verständnisses. Auch Andere unterstützte ich damit und half ihnen.
In der Zeit, in der ich 18 Jahre in der Versicherungswirtschaft tätig war, entwickelte ich mich zu einer fachlich versierten und weit aufgestellten Informatikkoordinatorin.
Ich betätigte mich in diversen Projekten, nicht nur konzeptionell. Führte selbst kleine Projekte durch. Führte ein kleines Team. Hier erlebte ich das erste Mal, welche große Verantwortung dies birgt: Führungsverantwortung inne haben.
Niemals konnte ich mir vorstellen, selbst einmal Führungskraft zu werden.
Für mich stellte es einen schlammig-tropfenden und überdimensionalen Mammut-Schritt dar. Also, mich mehr als nur gedanklich in eine ungewisse Zukunft zu begeben.
Ich war 18 Jahre lang in der gleichen Firma. Und wollte da raus. Ich sah meine Zukunft rosarot wie Zuckerwatte auf der Kirmis oder den Abendhimmel, nachdem sich der Sonnenschein mit Dunst mischt.
Eine erste Zwischenstation ergab sich beim Land Niedersachsen. Dort verbrachte ich 7 Jahre, abzüglich einem Jahr, in dem ich den zweiten Angestelltenlehrgang erfolgreich abschloss. Im Ministerium zu arbeiten kam mir spannend und herausfordernd vor. Und das war es auch, vor allem zwischenmenschlich.
Hier entwickelte ich noch mehr Widerstandskraft, vor allem gegen Menschen, die Mobbing zu ihrem Thema ernannt hatten. Es ließ mich erwachsener werden, reifen. Und mir wurde bewusst, dass ich mich an jedem neuen Ort, zu dem ich gehe, mitnehme. All meine Erfahrungen, mein Sein und mein Wirken spiegeln sich an und in dem neuen Job wieder.
Durch meinen letzten Jobwechsel in die Kinder- und Jugendhilfe erfüllte ich mir einen Traum. Jahrelang berührte mich dieses Thema in ganz persönlicher Art und Weise. Meine Kindheit war gespickt von sehr zwiespältigen und weniger liebevollen Erlebnissen.
Ich erhoffte mir sehr viel.
All die Fertigkeiten, Fähigkeiten, Kenntnisse und Berufserfahrungen brachte ich ein.
Ganz allein arbeitete ich mich in ein Arbeitsfeld ein, dass seit über sechs Monaten brach lag. Heute bin ich stolz darauf, den Herausforderungen auf dem Arbeitsplatz einer Entgeltverhandlerin gewachsen zu sein.
Doch ist es das, was ich wirklich will?
Mit jedem Jobwechsel habe ich etwas über mich gelernt: darüber, was mir guttut, was mich wachsen lässt und was mich klein hält.
Heute ist es für mich selbstverständlich geworden, genauer hinzuschauen. Ich frage mich nicht mehr nur, welcher Job passt zu meinen Fähigkeiten, sondern auch: Wo fühle ich mich gesehen? Wo werde ich ernst genommen? Wo darf ich ich selbst sein?
Und gerade deshalb spüre ich es schneller und deutlicher, wenn ich in einem Umfeld lande, das mir kaum Rückhalt gibt. Wenn die Resonanz fehlt und die Unterstützung ausbleibt. Wenn es mehr um die Ziele eines Systems geht, als um die Menschen bzw. in meinem jetzigen Job die Kinder und Jugendlichen, für die wir eigentlich da sind.
Natürlich gehört es zu jeder neuen Erfahrung, dass man hineinwächst. Dass man Zeit braucht, um zu verstehen, wie alles funktioniert. Aber ich merke auch: Die Erfahrungen, die ich mache, tragen nur so viel Gewicht, wie ich ihnen selbst gebe.
Ich kann entscheiden, welche Bedeutung ich ihnen zuschreibe! Ich kann wählen, ob sie mich begrenzen oder mir zeigen, was ich wirklich brauche.
Und genau da taucht die Frage auf, die mich weiterhin begleitet: War das schon alles? Ist es das, was ich wirklich erreichen wollte?
Oder wartet da draußen noch ein Weg, der besser zu mir passt. Ein Weg, der sich nicht nur richtig anfühlt, sondern mich auch erfüllt?
Vielleicht beginnt die Antwort damit, ehrlich hinzuspüren, was ich mir wünsche. Mir zu erlauben, neue Möglichkeiten überhaupt in Betracht zu ziehen.
Doch wie herausfinden, was ich wirklich möchte?
Wie es sich heute anfühlt.
Was ich liebe ist,
- Menschen zu begleiten, mich mit ihnen auszutauschen, zu sehen, was sie bewegt, was sie gern in ihrem Leben ändern möchten,
- mir und anderen Menschen Klarheit zu verschaffen,
- Präsenz zu zeigen und sie zu vermitteln,
- strukturiert zu sein,
- mich persönlich weiterzuentwickeln und das ohne Unterlass,
- Gruppen von Menschen in ihrer ganz persönlichen Entwicklung zu begleiten, Impulse zu geben, für sie da sein.
Nach all diesen Fort- und Weiterbildungen, den ganz persönlichen Reifeprozessen, der Wahrnehmungsänderung fühle ich mich innerlich gefestigter, vertrauensvoller und ganz bei mir.
Ich wage mich daran, mich selbst als Unterstützerin und Begleiterin anzubieten.
Nach allem, was ich durchlebt, erlebt und miterlebt habe und um ein wenig zu fachsimpeln: Durch eine lösungsorientierte Herangehensweise war ich in der Lage, genau das für mein Leben zu verändern – bis heute!
Seit 2025 bin ich selbstständig. Und es ist eine echte Wow-Erfahrung!
=> in Bezug auf die Verantwortung!
=> in Bezug auf mein kleines Unternehmen und dass ich führe.
=> in Bezug auf die Klarheit und Tiefe, mit der ich all das betrachte.
Ich tue das, weil es die beste berufliche und persönlichkeitsverändernde Erfahrung meines Lebens ist!
Im Moment bin ich an einem Punkt in meinem Leben, an dem ich:
- weiß, was ich kann
- weiß, was ich will
- weiß, mit welcher Haltung ich auftrete
- weiß, was mich erfüllt
- weiß, was mich erschöpft
- weiß, welche Art von Arbeit mich lebendig macht
- weiß, dass Klarheit wichtig ist für eine gute Orientierung und Zufriedenheit
- weiß, dass ich in Teamprozessen aufblühe
- weiß, dass ich Struktur und Rahmen brauche
- weiß, dass ich nicht zwingend Sicherheit brauche, weil ich weiß, dass ich mir selbst Sicherheit verschaffen kann.
Ich tue das, weil ich etwas bewegen kann, in der Welt, in mir und vor allem für Dich!
Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man den Halt verliert.
Es fühlt sich: unsicher, überfordernd, unzufrieden, wütend, demotivierend, traurig, lustlos, hin- und hergerissen, trostlos an.
ABER: Wie wunderbar fühlt es sich an, wenn man es schafft, das alles abzuwenden: stark, sicher, erdverbunden, schwebend, gelöst, motiviert, happy, lustvoll, fließend und absolut gradlinig!
Zweifel gehören zum Leben dazu.
Nur durch Zweifel begegne ich mir wieder selbst. Ich hinterfrage mich, überdenke meine Taten, überdenke mein Verhalten und meine Reaktionen.
So lerne ich, mich weiter zu entwickeln. So kann ich es lernen. Nur so!
Das ist meine Stärke! Das ist mein Profil! Das ist meine Energie!
Was ist, wenn das alles nicht funktioniert.
Manchmal meldet sie sich wieder: die Angst. Manchmal verliere ich mich wieder ein Stück, fühle mich unfertig. Doch diese Rollen, in die ich mich dann gepresst fühle, die brauche ich nicht mehr. Ich will diese Rollen nicht mehr!
Alles, was mich ausmacht, alles was ich tue, alles was ich gebe, bin ich.
Was ich damit sagen möchte:
Die Kraft liegt in Dir. Die Hoffnung liegt in Dir. Du bist, wer Du bist.
Und Du hast das Recht, Dich dafür inniglich zu lieben!
Auch Du schaffst es aus dieser Deiner ganz persönlichen Spirale heraus!
Wer immer Du sein möchtest oder was immer Du auch tun möchtest, wenn Du es aus tiefster Seele willst, dann wirst Du die Kraft aufbringen aus all dem, was Du in Dir trägst, Deine Aufgaben zu erfüllen. Damit erreichst Du Dein Lebensziel.
Weil jeder Mensch diesen Impuls zum Wachstum insich trägt, diesen kleinen Samen, der da wächst und der nur gehegt und gepflegt werden muss.
Wir beginnen mit ganz wenigen und in ganz kleinen Schritten. Ein Schritt nach dem anderen.
Du schaffst das, weil ich es auch geschafft habe! Deine Annett